Aktuelles - Kreis unterstützt Städte bei der Flüchtlingsaufnahme


Sie sind hier: Startseite > Themenbereich > Aktuelles > Meldung
Lesehilfen:lineare Seitendarstellung mehrspaltige Seitendarstellung Schriftgrad erhoehen Schriftgrad verkleinern

Kreis unterstützt Städte bei der Flüchtlingsaufnahme

30.07.15 12:58 Uhr
Nordrhein-Westfalen steht in diesen Wochen einer großen Flüchtlingswelle gegenüber.
Bild von: Dieter Schütz, pixelio.de
© Dieter Schütz, pixelio.de

Wöchentlich treffen mehr als 5.000 asylsuchende Menschen ein. Die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes verfügen über keine Platzkapazitäten mehr, so dass das Land sich in dieser Situation der Hilfe der Kommunen bedienen muss. Mit nur sehr kurzen Vorlaufzeiten teilte die Bezirksregierung Köln in den vergangenen Tagen den großen kreisangehörigen Städten Kerpen und Bergheim unmittelbar je 150 Flüchtlinge zu. Ab heute müssen auch die Städte Frechen, Hürth und Pulheim nach Aussage der Bezirksregierung mit ankommenden Flüchtlingen rechnen. Heute gegen Abend werden in Pulheim ca. 100 Menschen erwartet, in der nächsten Woche sind Zuteilungen nach Frechen und Hürth zu erwarten. Die Kreisverwaltung ist von Rechtswegen für die Unterkunft der Flüchtlinge nicht zuständig, unterstützt aber in vielen Bereichen seine kreisangehörigen Kommunen.

Ordnungsdezernent Martin Schmitz koordiniert in diesen Tagen Hilfestellungen des Kreisgesundheitsamtes und des Katstrophenschutzes. Die medizinische Versorgung und eventuelle Impfungen der Flüchtlinge koordiniert das hiesige Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit niedergelassen Ärzten und den Krankenhäusern. Blutabnahmen und Impfungen gehören ebenso zum Leistungsspektrum wie TBC-Tests und die Einhaltung und Überwachung hygienischer Standards in den Unterkünften. Die Abteilung Rettungsdienst des Ordnungsamts des Kreises unterstützt massiv durch die Beschaffung von Betten und Verpflegungen in enger Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen.

Martin Schmitz sieht die Kommunen für die Aufnahme der Flüchtlinge gut aufgestellt und stellt fest, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert.

"Die Städte des Rhein-Erft-Kreises leisten bei der Unterbringung der ankommenden Menschen eine hervorragende Arbeit. Wir unterstützen unsere Kommunen bei medizinischen und organisatorischen Maßnahmen nach besten Kräften mit den uns zur Verfügung stehenden sachlichen und personellen Ressourcen und stehen in einem ständigem Austausch untereinander", so Ordnungsdezernent Martin Schmitz.