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Fachtag "Gewalt in der Pflege" intensiv nachgefragt

17.07.15 15:00 Uhr
Tabuthema sensibel aufgearbeitet

Pflegefachkräfte stationärer Einrichtungen und ambulanter Pflegedienste waren an der Thematik "Gewalt in der Pflege" ebenso interessiert wie Vertreter/-innen aus Politik und Verwaltung. Mehr als 150 Gäste sorgten für ein volles Haus, als Eva Fielitz, stellv. Landrätin, es am 13.06.2015 im Kulturgebäude der Kreisverwaltung in Bergheim, Willy-Brandt-Platz 1, auf den Punkt brachte:

"Gewalt in der Pflege" gilt immer noch als großes Tabuthema unserer Zeit. Schamgefühl und/oder Angst der Betroffenen machen es schwierig, oft unmöglich, Gewalt zu erkennen und aufzudecken. Umfassende, vor allem nachhaltige Lösungen fehlen bundesweit leider immer noch. Das soll sich nicht nur im Rhein-Erft-Kreis ändern – es muss", so Fielitz.

Prof. Dr. Dr. Rolf-Dieter Hirsch aus Bonn referierte mit seiner kurzweiligen Art des Vortrages zum Thema "Verhalten zur Gewaltverhinderung". Dr. Sara Bienentreu, Chefärztin der MARIENBORN gGmbH, hatte sich das Thema "Zwangsbehandlung – vom Mittelalter bis in die Moderne" auf die Fahne geschrieben und Karl-Heinz Will, Dipl.-Gerontologe, Stiftung der Cellitinnen e.V., wartete mit einem "Präventionskonzept für Pflegeheime" auf.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hatte Gelegenheit, im Anschluss an die Pause drei rotierende Workshops "Gewalt erkennen und verhindern – Marte Meo-Methode", "Deeskalationstraining" und "Gewalt – Was ist das?" zu besuchen.