Aktuelles - Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung


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Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

08.05.13 10:44 Uhr
"Ich bin entscheidend"
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Werner Stump und Johannes Ruland
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Unter diesem Motto standen in diesem Jahr deutschlandweit hunderte Aktionen und Informationsveranstaltungen. Anlass war der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, getragen von der Aktion Mensch.

Wie schon seit Jahren beteiligte sich der Rhein-Erft-Kreis auch 2013 wieder an dieser Aktion, die ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen einfordert. Denn nicht für jeden ist es selbstverständlich, darüber entscheiden zu können, wo er wohnt, ob er wählen geht oder von wem er unterstützt wird. Um für mehr Selbstbestimmung zu werben und um auf das Potenzial einer inklusiven Gesellschaft aufmerksam zu machen, sollten Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung vor Ort gefördert werden.

Im Mittelpunkt der Aktion stand ein überdimensionales Würfelpuzzle, das mit Fragen wie "Wer entscheidet, wo ich wohne?" oder "Wer entscheidet, wer mich unterstützt?" den Diskurs zum Thema "Selbstbestimmt leben" anregen sollte. Diesem Anspruch wurden die Teilnehmer aus Behindertenselbsthilfe, Sozialverbänden, Kommunen, Politik und Verwaltung auch gerecht.

Kooperationspartner des Rhein-Erft-Kreises war in diesem Jahr die Gold-Kraemer-Stiftung. Sichtbarer Ausdruck war ein Informationsstand der Stiftung und die Anbringung der Plakette "Willkommen. Wir sind barrierefrei.", die von Landrat Werner Stump und vom Vorstandsvorsitzenden Johannes Ruland vorgenommen wurde.

Landrat Stump ist sich sicher, dass die eventuell noch notwendigen Verbesserungen der Barrierefreiheit im Kreishaus in den Händen des Behindertenbeauftragten Karl Ernst Forisch gut aufgehoben sind.