Aktuelles - Erwerbstätigkeit und Betreuungsangebote im Rhein-Erft-Kreis


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Erwerbstätigkeit und Betreuungsangebote im Rhein-Erft-Kreis

04.06.13 09:50 Uhr
Studie soll Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen
Bild von: Wojciech Gajda, fotolia.de
© Wojciech Gajda, fotolia.de

In allen Gemeinden des Rhein-Erft-Kreises wird zwischen dem 7. Juni und dem 22. Juli eine großangelegte telefonische Befragung durchgeführt. Rund 750 Privathaushalte sollen von Studierenden der Universität zu Köln im Rahmen einer Lehrveranstaltung befragt werden, vor allem zu den Themen Erwerbstätigkeit sowie Betreuung von Kindern und Angehörigen.

Wie in anderen Kreisen Nordrhein-Westfalens wird der Mangel an qualifizierten Fachkräften auch im Rhein-Erft-Kreis ein immer wichtigeres Thema. Die Frage, ob durch ein besseres Betreuungsangebot für Kinder und pflegebedürftige Angehörige die Chancen auf eine Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern verbessert werden können, soll die repräsentative telefonische Befragung der Universität zu Köln genauer untersuchen. Studierende werden hierzu Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Bedarf und ihrer Nutzung von Kindertageseinrichtungen und Pflegeangeboten befragen. Des Weiteren geht es um Erwerbstätigkeit, Elternzeitmodelle und Arbeitszeiten. Wer arbeitet in welchen Branchen in Teilzeit oder Vollzeit? Welche Probleme treten hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf? Wo ist ein weiterer Ausbau der Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen notwendig?

Die Ergebnisse sollen dem Rhein-Erft-Kreis und seinen Städten Hinweise auf notwendige Maßnahmen und Verbesserungsmöglichkeiten geben. Die wissenschaftliche Untersuchung führt das Geographische Institut der Universität zu Köln durch. Die beteiligten Dozenten der Universität zu Köln, Prof. Dr. Boris Braun und Frau Amelie Bernzen, würden sich sehr freuen, wenn sich die angerufenen Haushalte etwa 10 Minuten Zeit nehmen würden, die Fragen der Studierenden zu beantworten. Die Befragung startet am 7. Juni und dauert bis zum 22. Juli 2013. Die telefonisch von den Studierenden kontaktierten Haushalte werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Datenauswertung erfolgt streng anonymisiert.