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Erste Konferenz zur "Digitalen Wirtschaft im Rhein-Erft-Kreis"

02.12.16 10:53 Uhr
Rhein-Erft-Kreis und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Erft begrüßen mehr als 100 Teilnehmer im MEDIO.RHEIN.ERFT
Bild von: Rhein-Erft-Kreis
Landrat Michael Kreuzberg (vorne, zweiter v. l.) und Beate Braun (vorne, l.) mit den Referenten der Digitalisierungskonferenz
© Rhein-Erft-Kreis

Unter dem Titel "Digitale Wirtschaft im Rhein-Erft-Kreis – Eine Bestandsaufnahme" haben Landrat Michael Kreuzberg und die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft, Prof. Dr. Beate Braun, am Mittwoch ins MEDIO.RHEIN.ERFT. eingeladen. Über 100 Personen aus der mittelständischen Wirtschaft, Wirtschaftsverbänden und den kommunalen Verwaltungen folgten der Einladung.

Der Begriff "Digitalisierung" ist in aller Munde, in seinen Ausprägungen aber nicht abschließend zu erfassen. Unter einer Fülle von Schlagworten können Teilbereiche der sich zunehmend vernetzenden privaten und wirtschaftlichen Räume betrachtet werden. Beispielhaft sind dies: Industrie 4.0, Smart City, die Vernetzung und Interaktion von Güterströmen, Wissen oder Dienstleistungen sowie der Breitbandausbau. All diese Teilbereiche der Digitalisierung haben eines gemeinsam: sie vernetzen Menschen, Prozesse und Maschinen miteinander.

Zielgruppe der Veranstaltung waren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis. Ihnen wurde die Möglichkeit geboten, sich über die verschiedenen Facetten der Digitalisierung zu informieren, Ideen zu entwickeln und Chancen für die eigene Unternehmensentwicklung in diesem Themenfeld auszuloten.

Landrat Kreuzberg begrüßte u.a. die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter aus Politik, den Kammern und Verbänden. In seiner Rede betonte er, "dass der Mittelstand, der von gewachsenen Strukturen lebt und auf eine Unternehmenskultur der Nachhaltigkeit setzt, von der Digitalisierung als Investitionstreiber profitieren kann."

Die ortsansässigen Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis hätten zwar Nachholbedarf bei Investitionsaktivitäten, könnten jedoch auf vielfältige Anknüpfungspunkte zurückgreifen, da der Rhein-Erft-Kreis in eine leistungsstarke Wissenschafts- und Forschungslandschaft eingebettet sei.

Prof. Dr. Braun machte deutlich: "Die Digitalisierung positiv für unseren Kreis zu nutzen, bedeutet auch, Bestehendes nicht nur zu verteidigen, sondern zu prüfen, welche Ideen und Aufgaben zukünftig relevant sind – für die Bewohner, die Firmen, die Region."

Die WFG unterstütze in diesem Zusammenhang die Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis und bewerbe sich um ein Projekt zur Unterstützung des Mittelstandes – gemeinsam mit der Rheinischen Fachhochschule, den Wirtschaftskammern und Betrieben.

Nach einem pointierten Impulsvortrag des Hauptreferenten, Dr. Hubertus Porschen, stiegen die Teilnehmer in die inhaltliche Arbeit ein. In Kleingruppen wurden Kurzvorträge zu Best-Practice-Beispielen gehalten und anschließend diskutiert. Die Themen waren "Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung", "Industrie 4.0 – Das (un)bekannte Wesen?" und "IT-Sicherheit im Zeitalter der Digitalisierung".

Der begleitende "Markt der Möglichkeiten" von Unternehmen und Dienstleistern stieß bei den über 100 Konferenzteilnehmern auf großes Interesse. Bei einem Imbiss und Getränken wurde die Möglichkeit des informellen Austausches anschließend rege genutzt.