Erfolgreiche Gründung des gerontopsychiatrischen Kuratoriums
Dieser Herausforderung stellt sich der Rhein-Erft-Kreis seit vielen Jahren.
In den Jahren 2008 bis 2010 wurden die im Rhein-Erft-Kreis vorhandenen Versorgungsstrukturen durch die Technische Universität Dortmund im Rahmen des Leuchtturmprojektes "EVIDENT" auf ihre Wirksamkeit, ihr Innovationspotenzial und auf mögliche Optimierungsmöglichkeiten wissenschaftlich untersucht.
Das Ergebnis der Untersuchung ist im April 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Dabei wurden die im REK vorhandene Vernetzungsaktivität als sehr gut beschrieben.
Im Rahmen der Untersuchung wurde ein besonderer Fokus auf die Potenziale zur Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen unter Berücksichtigung der Vernetzung gelegt. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass dem Rhein-Erft-Kreis neben einer koordinierenden Funktion des Netzwerkes Demenz auch eine zentrale Steuerungsfunktion zu kommt.
Dieser zentralen Steuerungsfunktion kommt der Landrat des Rhein-Erft-Kreise durch die Schaffung des "Kuratorium Gerontopsychiatrie" nach. Dieses Gremium hat u.a. die Aufgabe, die Kreisverwaltung in allen Fragen zum Thema "Gerontopsychiatrie" sowie zur Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen in diesem Bereich zu beraten.
Das Kuratorium setzt sich aus je einem Vertreter des Rhein-Erft-Kreises, des Demenz-Servicezentrums Region Köln und das südliche Rheinland, der Wohlfahrtspflege, der privat-gewerblichen Pflege, der Kranken- und Pflegekassen, der Selbsthilfe und einem wissenschaftlichen Berater zusammen.
Landrat Werner Stump:
"Ich bin sehr erfreut, dass mir mit der Gründung des Kuratoriums ein weiterer großer Meilenstein in der Versorgung von Menschen mit Demenz und mit anderen gerontopsychiatrischen Erkrankungen gelungen ist. Insbesondere begrüße ich die Mitarbeit des Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft NRW, Dr. Wilhelm Stuhlmann, und des wissenschaftlichen Vertreters, Professor Dr. Ralf Ihl, in diesem fachkompetenten Gremium."
