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Endlich Europaschule – das Karl-Schiller-Berufskolleg in Brühl wurde ausgezeichnet

11.11.11 07:42 Uhr
Das Karl-Schiller-Berufskolleg in Brühl ist neben 12 anderen  nordrhein-westfälischen Schulen als "Europaschule" ausgezeichnet worden.
Urkundenübergabe

v.l.n.r.: Heidemarie Tschepe (Vorsitzende des Schulausschusses des Rhein-Erft-Kreises), Christian Lutz (Schüler), Gina Döring (Schülerin), Dr. Stephan Koppelberg (Vertretung der EU Kommission, Bonn), Michael Stallkamp (Schulleiter), Annette Rosensträter-Schindler (Europakoordinatorin Karl-Schiller-Schule), Martina Beckmann (Europakoordinatorin Karl-Schiller-Schule), Sylvia Löhrmann (Schulministerin), Marc Jan Eumann (Staatssektretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien)

Erfolgreich hat es die hohen Standards erfüllt und sich den Titel "Europaschule" mit Hilfe einer engagierten Lehrer- und Schülerschaft hart erarbeitet.

Feierlich wurde im Düsseldorfer Landtag die lang ersehnte Urkunde von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann überreicht. Bedenkt man, dass es insgesamt ca. 6500 Schulen in NRW gibt, darf das Karl-Schiller-Berufskolleg stolz darauf sein, zu den mittlerweile 154 Europaschulen im Land zu zählen.

Die Euro-Business-Class ist einer der Schwerpunkte des europäischen Profils am Karl-Schiller-Berufskolleg. Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums können hier nicht nur das Abitur mit wirtschaftlichen Kenntnissen, sondern gleichzeitig auch den von der IHK geprüften Titel "Fremdsprachenkorrespondent Englisch" erlangen. In allen Bildungsgängen der Schule werden den Schülerinnen und Schülern Praktika im europäischen Ausland, internationale Austauschprogramme und der Erwerb von Fremdsprachenzertifikaten angeboten, um sie in besonderer Weise auf das Leben und Arbeiten in Europa vorzubereiten.

Michael Stallkamp, dem Schulleiter des Karl-Schiller-Berufskollegs, sind die europäischen Projekte besonders wichtig, denn "sie fördern das gegenseitige Verstehen und interkulturelle Zusammenleben".

Ende November beispielsweise werden im Rahmen eines "Comenius-Projektes" Schülerinnen und Schüler aus Polen, Belgien, der Türkei und der Tschechischen Republik die neue Europaschule besuchen und mit den Deutschen gemeinsam an interkulturellen Themen arbeiten.