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"Dieser Weg wird kein leichter sein"

29.04.13 11:56 Uhr
Fachtagung "Berufliche Orientierungsprozesse Jugendlicher im Rhein-Erft-Kreis"
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Johannes Klapper, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Brühl, Erich Nikodemus, Amtsleiter Amt für Schule und Bildung, Claudia Haushälter-Kettner, Schulrätin, Prof. Dr. Rahn, Dipl.Soz.wiss. Hartkopf, Dr. Brüggemann (alle WWU Münster)
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Wie gut, dass es Eltern gibt. Denn auch wenn der Weg der beruflichen Orientierung Jugendlicher kein leichter ist, sind Eltern ein wichtiger Partner für Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf. Das ist ein Ergebnis der Fachtagung mit dem Thema "Berufliche Orientierungsprozesse Jugendlicher im Rhein-Erft-Kreis". Die Veranstaltung in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Brühl, der Unteren Schulaufsicht und der Universität Münster zog zahlreiche Gäste in das Kreishaus Bergheim. Vertreter aus Schule, Wirtschaft und Verwaltung und alle, die sich mit dem Thema "Übergang Schule-Beruf" beschäftigen, lauschten zunächst interessiert dem Vortrag der Uni Münster.

Aber wie kam eigentlich die Zusammenarbeit des Rhein-Erft-Kreises mit der Universität Münster zustande? Seit 2007 können alle Jugendlichen der 8. Klasse im Rhein-Erft-Kreis am Potentialcheck teilnehmen, um zu entdecken, welche Stärken sie haben und welcher Beruf zu ihnen passt. Genau dort setzt die Uni Münster an: sie befragt seit vier Jahren einen kompletten Jahrgang aller Schulen im Rhein-Erft-Kreis regelmäßig, welchen Beruf er wählen möchte. Die Ergebnisse präsentierten die Münsteraner anschaulich auf der Fachtagung.

Im Anschluss konnten die Gäste in drei Workshops rege diskutieren – zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und ihren Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. Eine Erkenntnis des Tages war: Eltern sind die wichtigsten Partner für die Schüler. Neben Lehrern, Berufsberatern, Freunden und Verwandten sind sie die stärksten Partner für ihre Kinder bei der Berufsorientierung. Außerdem waren sich alle einig, dass das persönliche Coaching der Jugendlichen entscheidend bei der Frage hilft "Wie geht es nach der Schule weiter?". Denn durch die individuelle Betreuung, die häufig an Schulen angeboten wird, fühlen sich Schüler und Eltern gut unterstützt.

Eins war allen am Ende des Tages klar: Die Fachtagung war ein voller Erfolg und der Weg in das Kreishaus hat sich gelohnt.