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Die erste Produktionsschule.NRW in Brühl öffnete ihre Türen

24.06.15 10:40 Uhr
Förderangebot für Jugendliche im Übergang Schule - Beruf
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

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Nein, eine neue Schule wurde im Rhein-Erft-Kreis nicht eröffnet, dennoch hatte die größte Produktionsschule in Nordrhein-Westfalen am Tag der offenen Tür ihre Tore in Brühl für Besucher geöffnet. Wie das?

Produktionsschule.NRW steht für eine Programmlinie des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) und richtet sich an Jugendliche, die eine Ausbildung machen möchten, aber noch nicht die Anforderungen erfüllen. Diese können sich in der Produktionsschule über reale Produktionsaufträge und den Verkauf dieser Produkte beruflich orientieren und leichter den Einstieg in das Berufsleben finden.

Die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme wird erstmals im Rhein-Erft-Kreis in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Brühl, dem Jobcenter Rhein-Erft und den Berufskollegs angeboten. Der Rhein-Erft-Kreis engagiert sich schon seit Jahren in der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss", damit kein Jugendlicher ohne Aussicht auf einen Anschluss aus der Schule entlassen wird. Und genau hier setzt die Produktionsschule.NRW an. 80 Jugendliche können an zwei Standorten – Bergheim und Brühl – etwas Sinnvolles produzieren und werden dabei von Fachkräften begleitet.

Nach einem Jahr Teilnahme haben die jungen Menschen nun ihren erfolgreichen Abschluss gebührend beim Träger ASH Sprungbrett e.V. gefeiert, der in seinen Räumlichkeiten die Produktionsschule.NRW umsetzt, in der Jugendliche eine berufliche Qualifizierung mit praktischer und produktiver Ausrichtung erhalten.

Vertreter aus Politik und Verwaltung ließen es sich am Tag der offenen Tür nicht nehmen, die Absolventen persönlich zu beglückwünschen. In Vertretung von Landrat Michael Kreuzberg, der seine Glückwünsche übermitteln ließ, war der Stellvertretender Landrat, Bernhard Ripp, gekommen.

Auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Brühl, Heinz Jung, sowie die stellvertretende Geschäftsführerin der Regionalagentur Region Köln, Ursula Brockmann, waren begeistert vom Engagement der Produktionsschüler.

Nach der feierlichen Begrüßung präsentierten die Jugendlichen den Gästen ihre Leistungen. Unter anderem Senf, Schlüsselanhänger sowie auch Seife waren zu bestaunen, selbstverständlich alles von Hand gemacht.

Welche tollen Produkte durch das sogenannte „Upcycling“ entstanden, konnten die Besucher anhand der Sitz- und Gartenmöbel, Vogelhäuser und Lampen bewundern, die aus Euro-Paletten hergestellt wurden.

Für den großen und kleinen Hunger hatten die Jugendlichen ein beachtliches Büffet zubereitet, das keine Wünsche offen ließ.

Jugendliche, die an der Produktionsschule.NRW interessiert sind, können sich bei der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit informieren. Ein Beratungstermin kann kurzfristig unter der Servicehotline der Berufsberatung unter 01801 – 555 111 vereinbart werden.