Aktuelles - Denkmalbehörden im Rhein-Erft-Kreis tauschen sich aus


Sie sind hier: Startseite > Themenbereich > Aktuelles > Meldung
Lesehilfen:lineare Seitendarstellung mehrspaltige Seitendarstellung Schriftgrad erhoehen Schriftgrad verkleinern

Denkmalbehörden im Rhein-Erft-Kreis tauschen sich aus

02.07.13 12:00 Uhr
Treffen mit der Landeskonservatorin
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Feldhof Frechen-Bachem
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Die unteren Denkmalbehörden aus den 10 Städten des Rhein-Erft-Kreises sowie die Obere Denkmalbehörde des Kreises und das LVR-Amt für Denkmalpflege haben sich am Mittwoch, 26.06.13 bereits zum fünften Mal seit Ende 2011 in Hürth und in Frechen getroffen, um sich gemeinsam fortzubilden und gemeinsame Lösungen für anfallende Probleme zu erarbeiten.

Um einen Erfahrungsaustausch ging es in der Anhörung von Fachvorträgen, vorgetragen von Experten der Oberfinanzdirektion und der Finanzämter zu Steuererleichterungen in der Denkmalpflege.

Die Landeskonservatorin und Leiterin des Amtes für Denkmalpflege, Frau Dr. Andrea Pufke: "Diese Arbeitstreffen unterstütze ich sehr gerne, da an konkreten denkmalfachlichen Fragestellungen sehr effektiv gemeinsame Lösungen erarbeitet werden und die hochmotivierte Gruppe dabei ständig voneinander lernt".

Einig ist sich Frau Dr. Pufke mit Engelbert Schmitz, dem Leiter der Oberen Denkmalbehörde im Rhein-Erft-Kreis: "Diese Arbeitstreffen sind wichtig, um damit auch den politisch Verantwortlichen in den Kommunen die Bedeutung der Denkmalpflege für ihre eigene Stadtentwicklung zu verdeutlichen. Die Diskussionen untereinander belegen immer wieder den hohen gestalterischen Anteil von Denkmalpflege in der Stadt."

Thema waren unter anderem an diesem Mittwoch auch die Fortschritte der Instandsetzungsarbeiten an dem Feldhof in Frechen-Bachen, die der Denkmaleigentümer und Architekt Dirk Lüderwaldt aus Köln den Denkmalpflegern des Rhein-Erft-Kreises erläuterte. Der behutsame Umgang mit der teils stark vorgeschädigten Bausubstanz und die akzentuierte Integration der neuen Bauteile regten die Runde zu einer intensiven Diskussion an.

Durch den engagierten Einsatz aller am Bau Beteiligten, und nicht zuletzt die finan-ziellen Aufwendungen der Denkmaleigentümer, konnte die den "alten Bachemern" noch als kleines Ausflugslokal bekannte Hofanlage, gerettet werden.