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Busschule für Senioren

16.11.11 08:21 Uhr
Aktion der REVG und des VRS am Kreishaus in Bergheim
Busschule für Senioren
Heiko Herr, RVK, erkäutert den Umgang mit dem Bus für Senioren

"Achtung Vollbremsung!", rief Heiko Herr, Busfahrer und Weiterbilder der RVK bei 30 km/h plötzlich zu den Fahrgästen und trat auch schon ins Pedal. Zum Glück waren seine Fahrgäste vorbereitet, denn dies war eine angekündigte Bremsprobe im Rahmen der "Busschule für Senioren". Dennoch staunten die Fahrgäste nicht schlecht, welche Kräfte bei einer Vollbremsung eines 10-Tonnen-Vehikels entstehen. Und wer sich im Bus eben nicht entsprechend festgehalten hätte, ja, der hätte stehend allemal Not gehabt, nicht zu stürzen.

Auf Initiative des Rhein-Erft-Kreises stellten die REVG, die RVK und der VRS ihre "Busschule für Senioren" einem Kreis von Multiplikatoren aus Kommunen und SeniorenvertreterInnen vor.

Wie komme ich mit einem Rollstuhl oder Rollator sicher in den Bus? Wie funktioniert die Rollstuhlrampe und wer bedient sie? Welche Kräfte wirken bei einem abrupten Bremsmanöver? Wie verhalte ich mich richtig, nachdem ich in den Bus eingestiegen bin? All diese Fragen beantworteten die Fachleute während dieser Schulung. Im theoretischen Teil der Busschule wurde den Gästen ferner Wissenswertes über das Tarifsystem und den Fahrscheinkauf näher gebracht.

Die verschiedenen Facetten bei Nutzung von Bus und Bahn wurden den Gästen im Rahmen dieser Multiplikatorenschule für die Busschule erläutert. Diese Multiplikatoren bringen die Idee in ihre Städte oder verschiedenen Verbände, um dann vor Ort gemeinsam mit dem VRS oder der REVG eine gezielte Schulung für die Senioren einer Stadt oder einer Einrichtung durchzuführen.