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Beteiligungsverfahren zum Nahverkehrsplan hat begonnen

03.06.15 13:23 Uhr
Rhein-Erft-Kreis lädt Bürgerinnen und Bürger erneut zu Anregungen zum ÖPNV ein

Seit Ende 2013 erarbeitet das Büro Stadtverkehr aus Hilden im Auftrag des Rhein-Erft-Kreises den dritten Nahverkehrsplan (NVP). "Transparente Verfahrensabläufe und weitgehende Beteiligung von BürgerInnen und Institutionen hatten dabei von Beginn an oberste Priorität", so Christian Schirmer, Leiter des Amtes für ÖPNV bei der Kreisverwaltung.

Entsprechend fand zwischen Oktober 2013 und Januar 2014 bereits eine Onlinebeteiligung statt, an der sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen konnten. Die Resonanz war mit über 400 Eingaben hoch erfreulich. Einige der damals geäußerten Vorschläge finden sich nun bereits im NVP-Entwurf wieder.

Am 21. Mai 2015 hat nun der Verkehrsausschuss des Rhein-Erft-Kreises einstimmig die Offenlage des NVP-Entwurfs beschlossen. Im Rahmen des Offenlageverfahrens haben Institutionen und BürgerInnen bis Ende August die Möglichkeit, Stellungnahmen zum NVP-Entwurf abzugeben. Der NVP-Entwurf steht unter www.rhein-erft-kreis.de/nvp-offenlage zum Herunterladen bereit. Die Kreisverwaltung hält ein Exemplar des NVP-Entwurfs zur Einsicht bereit. Es kann nach telefonischer Vereinbarung (02271-83-4852) im Kreishaus in Bergheim eingesehen werden.

Nun besteht erneut die Gelegenheit für die interessierte Öffentlichkeit, ihre Vorschläge und Hinweise zu den Inhalten des vorliegenden Nahverkehrsplan-Entwurfes einbringen zu können. Vorausgegangen sind dem nun vorliegenden NVP-Entwurf zahlreiche Gespräche des Planungsbüros und des Kreises mit den zehn kreisangehörigen Städten und den Verkehrsunternehmen. Außerdem wurde über einen Mobilitätsbeirat ein vielschichtiger Querschnitt aus Behörden, Verbänden und Organisationen in die Erstellung des NVP-Entwurfs eingebunden.

Christian Schirmer: "Der Nahverkehrsplan beschreibt das gesamte Busangebot im Rhein-Erft-Kreis für die Jahre 2015-2020. Nicht in die Planungshoheit des Kreises fallen allerdings die Stadtbusangebote der Städte Brühl, Hürth und Wesseling, die ihren Stadtbusverkehr in eigener Verantwortlichkeit durchführen. Auch Anregungen zu den Angeboten des Stadtbahn, S-Bahn- und regionalen Schienenverkehrs sowie zum VRS-Tarif kann der Rhein-Erft-Kreis nicht beantworten." Und weiter: "Vorschläge, die nicht in erster Linie den NVP betreffen, sondern andere Verkehrsträger, leitet der Rhein-Erft-Kreis gerne an das zuständige Verkehrsunternehmen weiter."

Anregungen können per E-Mail nvp@rhein-erft-kreis.de oder auf dem Postwege an die Kreisverwaltung adressiert werden: Rhein-Erft-Kreis, Amt für ÖPNV, 50124 Bergheim.

Die Rückmeldungen werden dem mit der Erstellung des Nahverkehrsplans beauftragten Planungsbüro mit der Bitte um Prüfung vorgelegt. Im September erarbeitet das Büro dann eine tabellarische Übersicht, in der die Rückmeldungen thematisch sortiert und mit einem Kommentar versehen werden, inwiefern deren Aufnahme in den NVP empfohlen wird.

Ende des Jahres wird dann der Kreistag über den Nahverkehrsplan 2015-2020 entscheiden und auch über die mögliche Umsetzung der Vorschläge und deren Finanzierung beraten.