Aktuelles - Auswertungen für den Auenbereich von Rotbach und Erft liegen jetzt vor


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Auswertungen für den Auenbereich von Rotbach und Erft liegen jetzt vor

30.04.15 09:30 Uhr
Bereits seit mehreren Jahrhunderten gelangen über den Rotbach Schwermetalle aus dem ehemaligen Erztagebau Mechernich in die Erft.
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Die Schwermetalle setzten sich in den Sedimenten ab und gelangten bei Hochwasser auf die Felder und Wiesen im Überschwemmungsgebiet. In der Vergangenheit konnten sich die Sedimente auch in den heutigen Siedlungsbereichen ablagern.

Mit der aktuellen Erhebung der Schadstoffsituation im Auenbereich der Erft und des Rotbachs können jetzt die Bodenflächen mit einem erhöhten Bleigehalt abgegrenzt werden.

Betroffen von den erhöhten Bleiwerten sind wie erwartet landwirtschaftliche Flächen in den Überschwemmungsgebieten und Siedlungsbereiche insbesondere in Gymnich, Lechenich und Friesheim. In Türnich, Balkhausen und Dirmerzheim und Niederberg liegen in geringem Umfang auch Siedlungsbereiche im Überschwemmungsgebiet und weisen dementsprechend erhöhte Bleigehalte auf.

Die jetzt nochmals bestätigten Bleibelastungen stellen keine akute Gefährdung für Menschen und Tiere da.
Die zuständige Landwirtschaftskammer wird jedoch weiterhin gemeinsam mit den betroffenen Landwirten erforderliche Maßnahmen festlegen.

Bezüglich der Situation im Siedlungsbereich wird die Untere Bodenschutzbehörde des Rhein-Erft-Kreises bis zum Ende dieses Sommers weitere Begehungen durchführen und bei Bedarf die betroffenen Grundstückseigentümer informieren.
Weiterhin steht die Untere Bodenschutzbehörde alle interessierten Bürgerinnen und Bürgern für eine weitere Beratung zur Verfügung. Ansprechpartnerin dort ist Frau Siegers (02271/83-4685).