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Adolf-Kolping-Berufskolleg betreut zahlreiche spanische Praktikanten

30.04.13 12:01 Uhr
Omar Cabal Gutierrez in der Kreisverwaltung des Rhein-Erft-Kreises
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
v.l.n.r.: Martin Sorger (stehend) Willi Bartz, ganz rechts Stefan Homeyer (alle AKBK) mit spanischen Praktikanten
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
Omar Gutierrez (sitzend) mit Mitarbeitern der IT-Abteilung
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

Internationale Kompetenzen und Auslandserfahrung sind heute sowohl für die Wirtschaft als auch für jeden Einzelnen von zunehmend großer Bedeutung. Die Wirtschaft braucht qualifizierte Fachkräfte, die über internationale Erfahrungen, Fremdsprachenkenntnisse und Schlüsselqualifikationen wie z. B. Teamfähigkeit, interkulturelles Verständnis und Belastbarkeit verfügen. Auslandsaufenthalte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung stellen eine hervorragende Möglichkeit dar, solche internationalen Kompetenzen zu erwerben. Das Europäische Programm zur Durchführung dieser Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung heißt LEONARDO DA VINCI.

Das Adolf-Kolping-Berufskolleg des Rhein-Erft-Kreises in Kerpen-Horrem veranstaltet seit dem Jahr 2003 Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen des Programms Leonardo da Vinci. Das Berufskolleg wird aufgrund der hohen Durchführungsqualität seiner Projekte als Einrichtung guter Praxis beim Bundesinstitut für Berufsbildung geführt. Schülerinnen und Schüler des Adolf-Kolping-Berufskollegs absolvieren Auslandspraktika in Spanien, Portugal und Finnland zwischen vier und acht Wochen.

"Wenn ich sehe, wie sich unsere Schülerinnen und Schüler durch einen Auslandsaufenthalt persönlich und beruflich entwickeln, kann ich nur allen danken, die sich dafür einsetzen, jungen Menschen diese wunderbare Gelegenheit und Chance zu geben", so Willi Bartz, Schulleiter des AKBK.

Im Schuljahr 2012/2013 agiert das AKBK aber auch als aufnehmende und vermittelnde Einrichtung für über 25 Auszubildende aus verschiedenen europäischen Ländern.

Und nun sind gerade wieder acht Schüler aus Spanien hier im Kreis zu Gast. Vier Fachinformatiker und vier Radiologen absolvieren auf Vermittlung des Adolf-Kolping-Berufskollegs jeweils mehrwöchige Praktika in der Region.

Die Kreisverwaltung des Rhein-Erft-Kreises bietet hierbei zwei jungen Spaniern im Bereich der Informationstechnik ein 4-wöchiges Betriebspraktikum an. Omar Gutierrez, ein junger Spanier ist den weiten Weg aus Oviedo in Nordspanien angereist, um im Kreishaus im Bereich der Informationstechnologie sein Fachwissen mit "internationalem Flair" aufzubessern.

"Die beruflichen Perspektiven sind in Spanien für uns junge Leute zurzeit sehr schlecht. Durch das Auslandspraktikum kann ich meine Chancen auf einen Arbeitsplatz bestimmt erhöhen", so Omar Cabal Gutierrez.

Martin Sorger, Leiter der IT-Abteilung des AKBK ist begeistert von den Auslandspraktika. "

"Die Ausbildung am AKBK in Kerpen hat sich durch die Auslandsaufenthalte stark internationalisiert. Unser Berufskolleg bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich auch durch Auslandsaufenthalte weiter zu qualifizieren und sich von der Allgemeinheit abzuheben. Meine Empfehlung: Unbedingt mitmachen", so Sorger.