Aktuelles - Abschlussveranstaltung des Trainee- und Führungsnachwuchsförderprogramm des Rhein-Erft-Kreises


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Abschlussveranstaltung des Trainee- und Führungsnachwuchsförderprogramm des Rhein-Erft-Kreises

12.04.13 13:26 Uhr
Vor zwei Jahren fiel der Startschuss für das erste Trainee- und Führungsnachwuchsförderprogramm des Rhein-Erft-Kreises.
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

In der Kombination von internen Führungsnachwuchskräften und externen Trainees war das, vom Kreistag beschlossene, zweijährige Förderprogramm einmalig und zukunftsweisend in NRW. Während herkömmliche Führungskräftetrainings häufig isoliert und aus dem Gesamtkontext einer Organisation angeboten werden, hatte das Förderprogramm den Anspruch auf Ganzheitlichkeit.

Es nahm Führung in seiner vielschichtigen und systemischen Ausrichtung wahr. Die Seminarinhalte waren darauf ausgerichtet ein Portfolio an Führungshandwerkszeug zu vermitteln, um adäquat und situationsgerecht führen zu können. Ziel des Trainee- und Führungsnachwuchsförderprogramms war der Erhalt und die Steigerung der Leistung in der Kreisverwaltung. Denn nur wenn sichergestellt ist, dass die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vollem Umfang abrufbar sind, kann der Dienst- und Servicecharakter im Sinne einer bürgerfreundlichen Verwaltung aufrechterhalten bleiben.

Nun endete für die 12 Trainees das zweijährige Förderprogramm mit einer feierlichen Veranstaltung im Energie-Kompetenz-Zentrum in Kerpen-Horrem. Neben den Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktionen, dem Landrat, den Dezernenten und dem Personalrat waren ebenfalls die Vorgesetzten, Mentorinnen und Mentoren der Trainees eingeladen. Den Schwerpunkt der Abschlussveranstaltung bildeten die Präsentationen der Ergebnisse der vier Veränderungsprojekte, an denen die Trainees im vergangenen Jahr intensiv gearbeitet haben. Die Veränderungsprojekte setzen sich mit der "Optimierung der Ausbildungssituation", der "Flexibilisierung der Arbeitszeit", dem "Qualitätsmanagement im Personalmanagement‘ und den "Potentialanalyseverfahren" auseinander.

Die Beschäftigung mit Veränderungsprojekten und das Wissen im Umgang mit Veränderungen sind für Herrn Stump wichtige Führungskompetenzen. Seiner Vorstellung entsprechend müssen Führungskräfte sich ständig mit den gesellschaftlichen Veränderungen auseinandersetzen, um adäquat auf die damit verbundenen Auswirkungen im Verwaltungshandeln reagieren zu können. Veränderungen können Angst machen. Umso wichtiger ist ihm der sichere Umgang der Führungskräfte mit allen Aspekten eines Change-Management-Prozesses. Dieses Wissen wurde mit den Veränderungsprojekten erworben.

"Unsere Kreisverwaltung benötigt in der heutigen Zeit notwendiger denn je Profis mit Profil – auch Führung will gelernt sein!" – so Landrat Werner Stump.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Herr Kreisdirektor Vogel und der Vorsitzende des Personalausschusses Herr Willi Zylajew den 12 Führungsnachwuchskräften ein Zertifikat über ihre erfolgreiche Teilnahme.

Ob es ein weiteres Trainee- und Führungsnachwuchsförderprogramm in der Kreisverwaltung geben wird, steht noch nicht fest. Das Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war und ist jedenfalls sehr groß.