Aktuelles - 2. Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis


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2. Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis

28.08.13 07:26 Uhr
Treffen interessierter Akteure am 13.11.2013 im Kreishaus
Bild von: Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat
© Rhein-Erft-Kreis, Der Landrat

"Demenz darf kein Tabu sein". Unter diesem Motto steht die 2. Demenzwoche im Rhein-Erft-Kreis, die in Kooperation mit dem Demenz-Servicezentrum Region Köln und das südliche Rheinland flächendeckend im gesamten Kreisgebiet durchgeführt wird.

Anknüpfend an den großen Erfolg der 1. Demenzwoche im Jahr 2010 wird in der Zeit vom 05. bis 12. April 2014 die 2. Demenzwoche durchgeführt. Interessierte Träger, Vereine, Organisationen, Personengruppen – kurz alle Interessierten sind aufgerufen, sich aktiv mit eigenverantwortlich gestalteten demenzspezifischen Angeboten und Themen einzubringen. Aktive Akteure erhalten nähere Informationen über Ablauf und Organisation anlässlich des Planungstreffens am 13. November 2013, 14.00 Uhr, Kreishaus Bergheim, Raum E.1 (großer Sitzungssaal), Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim. Anmeldung zum Planungstreffen ist erforderlich und bis 06.11.2013 möglich.

Demenz gehört zu den häufigsten Erkrankungen des fortgeschrittenen Alters. Mehr als 1,2 Millionen Menschen leiden deutschlandweit bereits an einer Form der Demenz. Dabei verändert die Erkrankung nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das der Angehörigen.

Obwohl schon so viele Menschen betroffen sind, zählt dieses Thema immer noch zu den großen Tabuthemen unserer Zeit. Angst und Unsicherheit bestimmen das öffentliche Bild dieser Erkrankung. Insbesondere Themen wie auffälliges Verhalten, Verlust von Wirklichkeitsbezug, Sprache und Alltagsfähigkeit, Mangelernährung oder chronische Schmerzen bei Menschen mit Demenz werden ungern angesprochen.

Das Verschweigen dieser Krankheit macht das Leben der Erkrankten und ihrer pflegenden Angehörigen jedoch noch schwerer, als es ohnehin schon ist.

Der Rhein-Erft-Kreis ist bestrebt, Öffentlichkeit herzustellen, denn Betroffene und pflegende Angehörige dürfen nicht allein gelassen werden – Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz muss möglichst bald als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden.