Einbau von Recyclingmaterial

Zur Schonung von natürlichen Ressourcen können unter festgelegten Bedingungen bestimmte mineralische Stoffe aus Bautätigkeiten oder industriellen Prozessen als Baustoffe eingesetzt werden.

Die Untere Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises erteilt auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) die wasserrechtliche Genehmigung zum Einbau von Recyclingmaterial oder industriellen Nebenprodukten. Die Genehmigungspflicht ergibt sich aus der Annahme, dass im Recyclingmaterial oder in den industriellen Nebenprodukten Stoffe enthalten sind, die bei Auswaschung, z. B. durch Niederschlagswasser, zu einer dauernden oder nicht unerheblichen schädlichen Veränderung der Gewässerbeschaffenheit führen können.

Benötigte Unterlagen: 
  • ausgefüllter Antragsvordruck
  • erforderliche Analysen bzw. Prüfzeugnis (siehe Merkblatt)
  • Übersichtsplan
  • Lageplan mit markierter, geplanter Einbaufläche
Besonderheiten: 

Wenn der Antrag von einer Fachfirma gestellt wird, ist die Vollmacht des Grundstückseigentümers erforderlich.

FAQs: 

Wie aktuell muss das Prüfzeugnis sein?

Das Prüfzeugnis darf nicht älter als drei Monate sein.

Gibt es Beschränkungen für den Einbau?

In Schutzgebieten gibt es unterschiedliche Regelungen - es ist eine Einzelfallprüfung notwendig. Bitte vorher bei der Unteren Wasserbehörde erkundigen.

Ansprechpartner: 
  • Herr Bornheim
    Tel.: 02271/83-17032
  • Herr Kammerschen
    Tel.: 02271/83-17031
  • Herr Holtschneider
    Tel.: 02271/83-17043
Gebühren: 

Die Gebühr richtet sich nach der beantragten Einbaufläche, beträgt jedoch mindestens 200,00 €.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Die Bearbeitungszeit beträgt bei Vorlage eines vollständigen Antrages ca. 4-6 Wochen.

Baubeginn ist erst nach Erlaubniserteilung zulässig, daher sollte die Antragstellung rechtzeitig vor Baubeginn erfolgen.