Führerschein erstmals beantragen

Ein Führerschein wird erstmalig (d.h. ohne Vorbesitz irgendeines Führerscheins) beantragt.

Benötigte Unterlagen: 
  • Personalausweis, Pass oder elektronischer Aufenthaltstitel (eAT)
  • ein biometrisches Lichtbild (Mindestgröße 35 x 45 mm ohne Kopfbedeckung)
  • Name und Anschrift Ihrer Fahrschule
  • ggf. Anlage bei Beantragung mehrerer Klassen
  • Für die Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L und T:
    • Sehtest-Bescheinigung
    • Erste-Hilfe-Bescheinigung (mind. 9 x 45 min; Sofortmaßnahmen am Unfallort bis 21.10.2017 anzuerkennen)
  • Begleitetes Fahren ab 17 (BF 17; s. Dienstleistung "Begleitetes Fahren ab 17 beantragen"):
    • Anlage BF 17 unter Angabe der Begleitperson
    • Anlage BF 17 (Einverständnis Begleitperson)
  • Für die weiteren Klassen siehe Dienstleistung "Führerschein erweitern"
Besonderheiten: 

Die persönliche Vorsprache der Antragstellerin/des Antragstellers ist erforderlich wegen der Unterschrift für den Kartenführerschein (ggf. bei Fahrschule zu leisten).

FAQs: 

Wie alt darf ein Sehtest bei Antragstellung sein?

Maximal 2 Jahre.

Wie lange ist die "Erste-Hilfe-Bescheinigung" gültig?

Ein Leben lang.

Wer stellt die Mofa-Prüfbescheinigung aus?

Eine Mofa-Prüfbescheinigung ist keine Fahrerlaubnis. Die Fahrschule beantragt die Abnahme der Prüfung direkt beim TÜV Rheinland.
Der TÜV möchte sich ggf. jedoch über die Eignung erkundigen und verweist die Mofa-Bewerber dazu an den Rhein-Erft-Kreis.
Für die Bescheinigung an den TÜV inkl. Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)-Anfrage wird eine Gebühr von 8,40 € berechnet.

Warum habe ich nach der Prüfung keinen Führerschein erhalten?

Sollten Sie bereits im Besitz eines Führerscheins sein oder Ihr Führerschein kann nicht ausgehändigt werden, erhalten Sie vom TÜV eine Prüfungs-Bescheinigung.
Mit der TÜV-Bescheinigung, Ihrem Ausweis und dem ggf. bereits vorhandenen Führerschein sprechen Sie bitte in der Führerscheinstelle zu den Öffnungszeiten vor, um sich einen vorläufigen Führerschein bzw. eine BF17-Bescheinigung ausstellen zu lassen (Gebühr 7,70 €). Ggf. muss auch ein neuer Karten-Führerschein bestellt werden (Gebühren insg. 20,24 €).

Rechtliche Grundlagen: 
Ansprechpartner: 

Die Beantragung kann sowohl im Bürgerbüro Ihrer Stadtverwaltung als auch bei der Führerscheinstelle des Rhein-Erft-Kreises in Bergheim erfolgen. Die Abholung ist ausschließlich in der Führerscheinstelle des Rhein-Erft-Kreises möglich.

Gebühren: 

42,60 € oder 43,40 € (falls mit der Erteilung der Kl. A1, A2, A, B, BF17, BE erstmals die Probezeit beginnt), zusätzlich 6,75 € für Express-Antrag in der Führerscheinstelle.

Fristen, zeitlicher Ablauf: 

Etwa 3-5 Wochen nach Eingang des vollständigen Antrages in der Führerscheinstelle wird der Prüfauftrag an den TÜV gesendet, der Ihre Fahrschule informieren wird.

Nach 1 1/2 Wochen kann der Prüfauftrag bereits erteilt werden, wenn Sie Ihren Antrag direkt in der Führerscheinstelle in Bergheim per Express stellen (erhöhte Gebühr in Höhe von 6,75 €); das Expressverfahren kann nicht bei den kreisangehörigen Städten beantragt werden.

Sie haben 1 Jahr nach Erteilung des Prüfauftrages Zeit, die theoretische Fahrerlaubnisprüfung abzulegen. 12 Monate ab bestandener Theorie- muss die praktische Fahrerlaubnisprüfung bestanden werden. Anderenfalls verfällt Ihre theoretische Prüfung, Ihr Antrag und je nach Vertrag Ihr Ausbildungsverhältnis mit der Fahrschule.

Die Erteilung der Fahrerlaubnis ist nur innerhalb von 2 Jahren nach vollständiger Fahrerlaubnisprüfung möglich.